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Wahner Treffen 2026

Wie jedes Jahr findet am dritten Sonntag im Juni das traditionelle Wahner Treffen statt. Auf dem Kirchplatz der Erinnerungsstätte Wahn empfing Achim Gehrs die vielen Besucher mit den Worten: „Laiwe Wohner, laiwe Nohkommen von Wohnern, verehrte Gäste“.

Das ehemalige Dorf Wahn lag an der Strecke zwischen Lathen und Sögel, dort an der Abzweigung nach Renkenberge. Etwa 250 ehemalige Wahner, deren Nachkommen und zahlreiche Gäste nahmen an der Heiligen Messe im Freien teil. Die Zeremonie, musikalisch begleitet von den Musikfreunden Sögel, wurde von Pater Edmund vom Kloster Clemenswerth aus Sögel zelebriert. Er sprach einfühlsame Worte zur Kriegs- und Flüchtlingslage in der Welt und erinnerte auch an jene besondere Fluchtsituation vor rund 85 Jahren, als die letzten Wahner zwischen 1939 und 1943 ihr Dorf verlassen mussten. Ihre im Jahr 1926 frisch eingeweihte Kirche, der „Dom des Hümmlings“, sowie alle Häuser wurden abgerissen, weil Adolf Hitler eine Erweiterung des Krupp’schen Schießplatzes befahl.

Nach der Messe herrschte bei Kaffee und Kuchen reger Gesprächsstoff über die damalige Zeit, aber natürlich auch darüber, wie man in der neuen Heimat angekommen ist.

Das heiße Wetter ließ den Gottesdienstbesuchern kaum Raum, den Aufbau der ehemaligen Antoniuskirche im Blick zu behalten. Vieles zog sich in den kühlen Schatten der großen Bäume am Kirchplatz zurück.

An dieser Stelle sei allen gedankt, die zum Gelingen dieses besonderen Treffens beigetragen haben.

Wahner Treffen 2026

Wahner Treffen 2026

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